Rund 20 Kilometer von der asturischen Küste des Golfs von Biskaya entfernt liegt der Naturpark Picos de Europa. Mit seinen natürlichen Schlucht, Engpässen und Steilhängen ist eine Wanderung in dem Naturpark ein einmaliges Erlebnis. Eine idyllische Wanderroute verläuft im Norden Spaniens durch die Provinzen Asturien, León und Kantabrien. Flüsse, tiefen Schluchten, Seen, Wälder und mehr als 2.000 Meter hohe Gipfel dieses geschützten Naturraums bilden eine einzigartige, rohe und wilde Landschaft von unvergleichlicher Schönheit, die jeden Besucher verzaubert.

Der schmale Wanderweg ist von wilder Vegetation umgeben; auch das Wasser ist stets präsent. Tief unten im Tal rauscht der Fluss und begleitet den Wanderer auf Schritt und Tritt. In einigen Abschnitten führt Sie der Weg durch kleine, in den Stein gewaschene Tunnel oder auf über dem Abgrund hängende Brücken. Zu beiden Seiten des Weges erheben sich während der gesamten Route die felsigen Steinmassen der Berge.

Die spanische Tourismusagentur spain.info empfiehlt, die Route zwischen den Ortschaften Caín in der Provinz León und Poncebos in Asturien zu nehmen. Sie verläuft parallel zum Cares, dem wildesten Fluss der Gegend. Die Wanderroute ist 12 Kilometer lang und ist nicht besonders anspruchsvoll, wodurch sie allen Interessierten zu empfehlen ist. Die Wanderung dauert durchschnittlich fünf bis sechs Stunden und erfordert keine spezielle körperliche Vorbereitung. Nichtsdestotrotz sollten einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. So empfiehlt es sich, Wasser und etwas zum Essen mit sich zu führen, korrekte Kleidung und festes Schuhwerk zu tragen, wasserdichte Regenkleidung für eventuelle Niederschläge dabeizuhaben und im Sommer Sonnenschutz aufzutragen. Wanderungen entlang des Cares können zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden, außer im Winter, wenn die Gipfel und Täler des Kantabrischen Gebirges mit Schnee bedeckt sind.

Das Gebiet des Cares ist wie der Rest der Picos de Europa Heimat einer artenreichen Fauna. Unter anderem leben hier zahlreiche Gämsen und Gänsegeier sowie der vom Aussterben bedrohte Auerhahn. Auch ein Abstecher in die Bergdörfer lohnt sich, um die exquisite regionale Küche zu probieren. Das gastronomische Angebot umfasst Wurstwaren und den international bekannten Käse aus Cabrales, Gerichte vom Kalb und Wild, Fabada (Bohneneintopf mit Paprika- und Blutwurst) und Pote asturiano (regionaler Eintopf), Gerichte aus Hülsenfrüchten, Erbsen und Saubohnen sowie Nachspeisen aus Kastanien und Nüssen. Als Getränk bietet sich der Apfelwein der Region an.

Die Route wird mit rund 21 Kilometern angegeben und soll 6 bis 7 Stunden dauern.

spain.info/red

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