Die Inseln der Götter – so wurden die Cíes-Inseln in Galicien von den Römern genannt. Heute erlaubt die Regionalregierung Galizien nur 2.200 Besuchern im Jahr den Zutritt zu den im Nationalpark Islas Atlánticas gelegenen Inseln.

Glasklares, türkisblaues Wasser; Strände mit feinstem, weißem Sand; ein See, durch dessen transparente Wasserfläche man die vielen Fische sehen kann, die dort leben. Die Islas Cies im Nordwesten Spaniens bestehen aus drei Inseln und liegen vor der Küste Vigos. Diese Inselgruppe ist nicht nur eine traumhafte Gegend, sondern sie besitzt auch einen enormen ökologischen Wert. Die herrliche Landschaft gehört zum Nationalpark Islas Atlánticas, der für seinen reichhaltigen Meeresgrund bekannt ist und für die Tatsache, dass hier einige der bedeutendsten Kolonien von Wasservögeln der Welt leben.

Ruhe und Sauberkeit sind zwei weitere Eigenschaften, die für diese Inseln charakteristisch sind, denn die Zahl der Besucher ist auf 2.200 Personen täglich beschränkt, um die Umwelt zu schonen und einen Massenandrang zu vermeiden. Für den Besuch der Inseln muss bei der Regionalregierung Xunta de Galicia eine Genehmigung beantragt werden. An Ostern, an den Wochenenden im Mai und im Sommer ist ein regelmäßiger Schiffsverkehr mit Abfahrt von Vigo, Baiona und Cangas de Morrazo in Betrieb. Wer auf den Cies-Inseln übernachten möchten, steht ein Campingplatz mit 800 Plätzen zur Verfügung, der an Ostern und vom 15. Juni bis zum 15. September geöffnet ist und wo Unterkunft für maximal 15 Tage geboten wird. 

Das erste, was Urlauber sehen, wenn sie sich den Cies-Inseln nähern, ist der eindrucksvolle Sandstrand von Rodas, der die Monteagudo-Insel mit der Faro-Insel verbindet. Aber das ist nicht der einzige Strand, den Sie auf dieser Inselgruppe finden können: der Strand Figueiras, ein FKK-Strand, oder der Strand Nosa Señora sind nur einige Beispiele.

Wer sich lieber sportlich betätigen, ist das Wandern eine hervorragende Möglichkeit, die Schönheit der Cies-Inseln kennen zu lernen. Es gibt vier festgelegte Wanderrouten, auf denen Besucher die Wälder, den Niños-See, Beobachtungsstellen für Vögel, eine befestigte Siedlung aus der Zeit vor den Römern oder einen herrlichen Panoramablick auf die Klippen auf der westlichen Seite von den Leuchttürmen der Inseln aus entdecken können.

Auf den Cies-Inseln ist auch Tauchen und Segeln mit Genehmigung erlaubt. Diese muss auf der Reservierungswebsite des Nationalparks beantragt werden. Denken Sie daran, dass Sie vor Ort eine Fotokopie Ihres Ausweises, den Tauchschein und den Versicherungsbeleg vorlegen müssen.

spain.info/red

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