Die „Cliffs of Moher“ in Irland sind mit 214 Metern Europas höchste Steilklippen. Sie ziehen sich acht Kilometer an der Atlantikküste entlang. Kürzlich wurden sie zu der beliebtesten Touristenattraktion Irlands gewählt.

Seit 350 Millionen Jahren haben Cliffs of Moher einen unverbauten Ausblick auf den Atlantik: Aufgrund ihrer Einzigartigkeit wurden die Klippen von der UNESCO zum Global Geopark gewählt. Diese Auszeichnung erhalten Orte mit besonderer Geologie. Außerdem bieten die Cliffs über 20 Seevögeln und seltenen Pflanzen eine Heimat.

2015 feiert der 1835 eröffnete O‘Briens Tower, der erste Aussichtsturm auf den Klippen, seinen 180. Geburtstag. Und weil die Winterzeit mit ihren phantastischen Wetterkapriolen zwischen Wintersonne und frostiger Luft zur besten Periode gehört, um den Tower und die Cliffs zu fotografieren, bleibt er rund ums Jahr für Besucher geöffnet. An klaren Tagen sieht man von der Turmspitze über fünf Grafschaften.

Mit Glück wird man Zeuge eines weiteren Spektakels, wenn die erfahrensten Surfer der Welt anrücken, um „Ailleen“ zu reiten. Sie ist die größte in Irland vorkommende Welle und kann sich bis zu 15 Meter hoch auftürmen. Das Gebiet, in dem sie bei bestimmten Wetterlagen heranrollt, liegt sichtbar nördlich vom O‘Briens Tower und heißt „Aill na Searrach“, weshalb die Surfer sie „Aileens“ tauften.

Die Klippen sind Teil des Wild Atlantic Way, dem Wanderweg entlang der Küste Irlands.

Mehr Info: www.ireland.com/de-de/www.cliffsofmoher.ie

acw/Ireland Tourism

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