Küstenbewohner sind gesünder als Stadtmenschen. Diese Schlussfolgerung lässt eine Studie aus England zu, die kürzlich vorgestellt wurde. Demnach Englische Forscher haben einen Zusammenhang zwischen einer guten psychischen Gesundheit und dem Wohnort von erwachsenen Testpersonen gefunden.

Anhand der Daten des alljährlichen Health Survey for England verglichen die Forscher den Gesundheitszustand von Menschen, die in einem Umkreis von ca. einem Kilometer (0,6 Meilen) vom Meer leben, mit den Angaben von Erwachsenen, die mehr als 50 km (31 Meilen) entfernt von der Küste wohnen. Die Ergebnisse zeigen: Der Zugang zur Küsten kann Gesundheit und Wohlbefinden verbessern, so die Forscher. Insbesondere trat dieser Effekt in dieser Studie hauptsächlich bei Menschen aus den Haushalten mit niedrigstem Einkommen auf.

Etwa jeder sechste Erwachsene in England leidet an Symptomen einer psychischen Störung wie Angst oder Depression – Gesundheitszustände, die bei Menschen aus ärmeren Verhältnissen wahrscheinlicher sind als bei wohlhabenderen Menschen. Die Studie weist auf die Möglichkeit hin, diese Art von gesundheitlichen Störungen durch den Verstärkten Zugang zum Meer verringern zu können.

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