Das osteuropäische Land grenzt an Serbien, Montenegro, Griechenland sowie den Kosovo. Am Adriatischen und Ionischen Meer gelegen, verfügt es über eine Küstenlänge von 362 Kilometern. Durrës ist die größte Hafenstadt, Vlora die zweitgrößte Hafenstadt Albaniens. Beliebt ist auch Saranda. Die kleinere Hafenstadt ist ein beliebtes Urlaubsziel auch aufgrund der Nähe zur griechischen Insel Korfu. Zwischen der Insel und der Hafenstadt besteht eine Fährverbindung. Von den italienischen Städten Triest, Ancona, Bari, Brindisi und Otranto fahren ebenfalls regelmäßig Fähren nach Durres und Vlora. 

Die Republik mit einer Landesgröße von 28.748 Quadratkilometern gilt noch immer als „Geheimtipp“. Sie gilt als sicher, glänzt mit mediterranem Klima an der Küste und bietet eine bunte Palette an Aktivitäten für Urlauber – vom Sonnenbad am Strand über Wandern in den Albanischen Alpen mit dem Jezerca (2.694 m) als höchstem Berg bis zu Kleinoden wie Gjirokaster, die „Stadt der Steine und tausend Stufen“.

Die Insel Sazan ist eine ehemalige Militärbasis, die mit ihrem weitreichenden Tunnelsystem als Touristenmagnet attraktiv wird. Die unbewohnte Insel ist Teil des Maritimen Nationalparks Karaburun-Sazan und ist für Taucher mit seinen Wracks und der Artenvielfalt interessant. Von Vlora aus werden Bootsausflüge angeboten, die zur Hachi-Ali-Höhle führen, einem ehemaligen Seeräuberunterschlupf.

Einreise: Mit gültigen (mindestens noch drei Monate ab Einreise) Reisepässen darf man in Albanien einreisen und bis zu 90 Tagen bleiben. Reiseportale empfehlen, den europäischen Führerschein anstatt des deutschen Pendants mitzuführen. Zudem sollen die Grenzkontrollen etwas länger dauern und auch die Bestimmungen der Fluggesellschaften sollen teilweise von den Empfehlungen des Auswärtigen Amtes abweichen. Zudem sollte eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden.

Gut zu wissen: In großen Städten und Hotels wird Englisch gesprochen. Der Großteil der Albaner spricht allerdings nur die Landessprache und vielleicht noch Italienisch. Für Wohnmobilsten ist es gut zu wissen, dass die Straßen außerhalb der Ballungsgebiete wenig ausgebaut sind.

Hier geht’s zur Albanischen Tourismusagentur.

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