Die größte Insel Schwedens Gotland erstreckt sich über 3.000 Quadratkilometer und fast jeden können Fahrradtouristen erkunden. Auf Gotland finden sie abwechslungsreiche Natur, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und gut ausgeschilderte Wege. Ob gemütlicher Tagesausflug oder schnelle Spritztour: Die überwiegend flache Insel ist eine echte Radfahrdestination.

Pixabay/Dag Forsén

Nach einem ersten Halbjahr 2020, das viele Leute unfreiwillig in ihren eigenen vier Wänden verbracht haben, ist Gotland ein naheliegendes Ziel für alle, die sich nach Natur und Bewegung sehnen. Der gotländische Herbst bietet mit seinem milden Klima perfekte Bedingungen, um die 800 Kilometer lange Küste, die zahlreichen Naturreservate, die Hauptstadt Visby mit ihrem mittelalterlichen Stadtkern oder die 92 mittelalterlichen Landkirchen der Insel zu erradeln.  

Gotland hat verhältnismäßig wenig Autoverkehr, dafür aber zahlreiche gut ausgeschilderten Wege, die einen über die flache Insel führen. Der höchste Hügel ist gerade einmal 82 Meter hoch. Je nach Startpunkt und eigener Kraft und Laune, empfiehlt es sich bei den Tagesausflügen Auto und Fahrrad zu kombinieren. Die kostenfreie App „Gotland mapapp“ hilft bei der Planung der Ausflüge und Orientierung auf Gotland. Hier findet man zahlreiche Routen und kann die Karten für die Offline-Nutzung herunterladen.

Ausgehend von Visby empfehlen sich verschiedene Tagesausflüge. Nördlich der Hauptstadt warten zum Beispiel der kleine historische Hafen vonSjälsö mit seinen alten Fischerhäuschen und kleiner Seepromenade, sowie Gotlands größte Tropfsteinhöhle Lummelundagrottan, die bequem auf einer Tagestour erreichbar sind. Südlich von Visby erreicht man in entspanntem Tempo das Landschaftsschutzgebiet Södra Hällarna mit seinen chrakteristischen Kalksteinsäulen, bevor man sich nach einigen weiteren Kilometern am schönen Fridhems Steinstrand beim Abtauchen erfrischen kann. 

Für echte Langstreckenradler bieten sowohl Nord- als auch Südinsel Touren für eine ganze Woche. Auf einer Mehrtagestour im Norden der Insel sollte man in jedem Fall die berühmte Blaue Lagune an der Spitze der Insel einplanen, sowie einen Besuch der Insel Furillen mit ihrer alten Kalksteinfabrik, die mittlerweile zu einem modernen Hotel umfunktioniert wurde. Im Süden empfiehlt sich ein Abstecher in das sehenswerte Klippengebiet Hoburgen, wo nicht nur der Hoburgsgubben, ein Fels in Form eines menschlichen Kopfes über die Landschaft wacht, sondern das auch vielen Zugvögeln als Rast dient. Zudem bietet das Naturschutzgebiet Ekstakusten an der Südwestküste einen guten Einblick in die reichhaltige Flora und Fauna der Insel.

Wer kein eigenes Fahrrad mitbringt, kann sich zum Beispiel mitten in Visby bei „Gotlands Cykeluthyrning“ Räder leihen.

Weitere Inspirationen für Ausflüge findet man im Gotland Guide von Destination Gotland sowie unter www.destinationgotland.se

Quelle:  Destination Gotland/http://www.ehrenbergsoerensen.de

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