Wusstest du, dass der Seestern noch ganz viele andere Namen hat (die sich meistens auf ihre biologische Systematik beziehen). So gehören sie zum Stamm der Stachelhäuter und Neunmünder und werden auch als Gewebetiere bezeichnet.

Frisch geangelt aus der Ostsee: Seesterne sind hübsch anzusehen. Hier die fünfarmige Art, die du meistens in der Ostsee findest. (Foto: Wimber)

Alle Seesterne sind Meerestiere. Sie leben auf Sand, Felsen, Muschelbänken, den Steinen der Buhnen oder an Pfeilern im Hafenbecken. In wärmeren Gegenden findest du sie auch in Korallenriffen. Die Oberseite der Seesterne ist rau, da sie aus Kalziumkarbonatplatten mit winzigen Stacheln auf der Oberfläche besteht – daher die Bezeichnung „Stachelhäuter“. Die Unterseite der Seesterne weniger gut geschützt und weicher. In der Mitte der Unterseite liegen die kleine Mundöffnung und der Anus (Popo). Zudem befinden sich Hunderte von sogenannten Ambulacralfüßchen, die sie zum Krabbeln, Fressen und Atmen verwenden. An den Enden befinden sich Saugnäpfe, mit denen sie sich an Oberflächen festzuhalten.

Wenn du schon mal in einem Fühlbecken in einem Aquarium warst, hat sich vielleicht ja sogar schon mal ein Seestern an dir festgesaugt?

Es gibt aber auch Seesterne, die anders aussehen. Oft haben sie mehr als fünf Arme, können besonders dick oder besonders schlank sein. An der Nordsee kannst du in den schlammigen Pfützen, die die Ebbe zurücklässt oft den Großen Schlangenstern antreffen. Schlangensterne sind die nächsten Verwandten der Seesterne, bilden jedoch eine eigene Gruppe, da sie sich in vielen Punkten von Seesternen unterscheiden. 

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